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(Quelle: GT Extra vom 08.06.2011)

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Gelnhausen (GNZ)
Literatur und Kulinarisches



Gelnhausen-Höchst (woe). Die Kombination von
schaurig-schönen Balladen und einem auserlesenen Gaumenkitzel verband sich im Höchster “Gasthaus Zur Krone” zu einem literarisch-kulinarischen Erlebnis der Extraklasse.
Jörg Höller und Matze Krämer inszenierten ausdrucksstark tiefgründige Balladen, Christine und Michael Döppenschmitt kreierten dazu ein
Vier-Gänge-Menü.

Bei Kerzenlicht spürten die Gäste den Gefahren im Moor nach, verfolgten dramatische Schicksale und erlebten die schrecklichen Folgen von Goldgräber-Euphorie. Verheerende Feuersbrünste, finsterer Mord, niedere Rachegelüste, aber auch zarte Liebesbande waren die Themen der Balladen. Jörg Höller verlieh den Klassikern mit Stimme, Mimik und Gestik Tiefe und Kraft. Matze Krämer verstärkte die besondere Wirkung mit eindringlichen Klangbildern an der Gitarre. Die Gastgeber wählten die Titel bekannter Balladen als Namen für ihre Gerichte.

“Sie werden diesen Raum anders verlassen als Sie ihn betreten haben”, kündigt der königliche Rezitator Georg von Traben (Jörg Höller) zu Beginn des Abends mit einer geheimnisvollen Stimme an, die nichts anderes als Unheil verkündet. Zusammen mit seinem Begleiter Gunther von der Schweig (Matze Krämer) ist er durch Zeit und Raum gereist. Die beiden haben viele Eindrücke mitgebracht. “Oh schaurig ist´s über´s Moor zu gehen, wenn es wimmelt vom Heiderauche”, lässt Georg imaginäre, aber dennoch gespenstische Dunstnebel durch die Gaststube wabern. Stimme, Ausdruck und die Gitarrenklänge verdichten sich zu einer spannungsgeladenen Atmosphäre. Schönheit der Sprache, Kraft der Worte und Emotionen der Klänge beflügeln die Fantasie. Georg und Gunther jagen den Gästen bei der gemeinsamen Wanderung mit dem “Knaben im Moor” wohlige Schauer über den Rücken.

 Quelle: GNZ (Online-Ausgabe vom 01.02.2009)

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